Mentaltraining
Mentaltraining beginnt im Körper – nicht im Kopf
Wenn Denken nicht reicht und Reden zu wenig ist, braucht es etwas Tieferes.
Mentaltraining bedeutet nicht einfach, positiv zu denken.
Es heißt, dich ganz zu spüren, dein Nervensystem zu verstehen –
und mit deinem Körper zu arbeiten, um echte Veränderung zu ermöglichen.
Denn dein Körper entscheidet zuerst:
Fühlst du dich sicher oder nicht?
Bist du offen – oder im Überlebensmodus?

Mentaltraining heißt
- Deine Gedanken und Gefühle bewusst wahrnehmen – achtsam und neutral
- Deinen Körperzustand zu erkunden– weil er zuerst reagiert
- Deine inneren Muster erkennen – und sanft verändern
- Neue Wege gehen – statt alte Pfade zu wiederholen
- Dich sicher und verbunden fühlen – mit dir und anderen
Der Körper als Wegweiser
Bevor du denkst, spürt dein Körper.
Er weiß: „Hier ist es gut für mich“ – oder nicht.
Deine Erfahrungen sind in deinem Körper gespeichert.
Sie geben dir Signale – schneller als dein Verstand reagieren kann.
Dein Körper zeigt dir die Richtung. Nicht dein Wille.
Deshalb ist Körperwahrnehmung der erste Schritt für jedes gelingende Mentaltraining.
Dein Nervensystem entscheidet mit
Sicherheit spüren – nicht nur darüber sprechen
Dein autonomes Nervensystem (ANS) scannt ständig deine Umgebung:
Bin ich hier sicher – oder in Gefahr?
Diese Einschätzung geschieht unbewusst. Und blitzschnell.
Gedanken kannst du bewusst beeinflussen.
Dein Nervensystem nicht – es reagiert automatisch.
Das bedeutet: Wenn dein Körper Alarm schlägt, hilft kein gutes Zureden.
Erst wenn du dich sicher fühlst, wirst du kreativ, offen, verbunden und bereit für Neues.
Wie Mentaltraining wirkt
Praktisch. Spürbar. Wirksam.
Mentaltraining ist kein Kopfsport. Es ist Erfahrung.
Du lernst:
- Deinen Körper und Deine Gedanken- und Gefühlswelt bewusst wahrzunehmen
- Mit deinem Nervensystem zu arbeiten statt gegen es
- Automatische Reaktionen zu erkennen – und neue Spielräume zu schaffen
So kannst du:
Klar denken, wenn es drauf ankommt
Ruhig bleiben, auch wenn’s eng wird
Dich sicher fühlen – in dir, in Beziehungen, im Leben
Veränderung braucht:
- Zeit
- Neugier
- Geduld mit dir selbst
- Humor – wenn’s mal holpert
- Disziplin – wenn’s dranbleiben braucht
- Und vor allem: eine wertfreie Haltung dir selbst gegenüber
Denn:
Oft sind es kleine Dinge, die Großes bewirken.
Nicht das „Bessere“ zählt, sondern das Andere, das sich stimmig anfühlt.
Mentaltraining ist kein Zauber
– sondern ein Weg
Mentaltraining mit Sabine Maierhofer in Maishofen im Pinzgau
Wir arbeiten gemeinsam um:
- deinen Körper als Verbündeten entdecken
- dein Nervensystem zu regulieren
- Klarheit über deine Muster bekommen
- und neue Handlungsspielräume finden – Schritt für Schritt für Dein Ziel
Mehr Informationen zu Mentaltraining
Mental gewandt
Wenn denken zu wenig ist und reden nicht reicht.
Mentales Training steht für Begriffe wie: Das Kontrollieren der Gedanken, Positives Denken, das Leben meistern, Gewinne das Spiel, Wohlbefinden, Erfolg beginnt im Kopf, das Gehirn ist der Chef, Zufriedenheit und Gesundheit und viele weitere.
Allerdings ist es unser Körper, der zuerst spürt, dort kann ich hin oder vielleicht auch nicht. Der Neurologe Antonio Damasio erklärt mit seinem Konzept der somatischen Marker, dass alle Erfahrungen über Signale aus dem Körper ausgedrückt werden. Wir treffen daher auch unbewusst Entscheidungen auf Basis körperlicher Signale. Unser Körper steuert nicht nur unser Verhalten und Fühlen, sondern auch das Denken. Zu einem großen Teil ist das Autonomes Nervensystem (ANS) daran beteiligt. Das ANS reagiert vor dem bewussten Denken auf Signale von Sicherheit und Bedrohung. Für ein gelingendes Mentaltraining braucht unser System einen optimalen Zustand, um Sich etwas „zu erdenken“. Das ist ohne eine körperliche Erfahrung nicht möglich. Unser Nervensystem nimmt wahr, wie sicher oder unsicher die momentane Situation ist, nicht unser Gehirn. Die Fähigkeit, sich in Umgebungen, Situationen und Bedingungen „gut verankert zu fühlen“ ist Voraussetzung für Offenheit, Kreativität, Wachstum und Verbundenheit.
Polyvagale Ansätze im Trainingsalltag
Dr. Steven Porges mit seiner Polyvagaltheorie zeigt hier eine neue Sichtweise auf unser Nervensystem. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit wertfrei zu beobachten, wo stehe ich im Moment mit meinem System. Das Pendeln zwischen den Zuständen mit körperlichen und mentalen Übungen, etwa aus dem medizinischen Qigong, kann unterstützt und trainiert werden und fördert Momente der Sicherheit. Wenn es keine Stimmigkeit zwischen dem Körper, dem Herz und dem Gehirn gibt, gewinnt immer der Körper. Den Spielraum erweitern und in einen guten gemischten Zustand zu kommen ist auch das Geheimnis, um Veränderungen positiv zu gestalten.
Das autonome Nervensystem bewertet unbewusst und kontinuierlich unsere Umgebung. Je nach Einschätzung werden neurophysiologische Prozesse ausgelöst, um unser Überleben zu sichern. Hier schätzt unser Nervensystem was sicher oder unsicher ist und nicht unser bewusstes Denken. Der Vagus, unser Hauptnerv des autonomen Nervensystems (ANS) übermittelt 80 Prozent der autonomen Signale an das Gehirn und nicht umgekehrt.
„Dem stärksten Willen fehlt oft die Kraft, die einer zarten Emotion selbstverständlich ist. “
Elfriede Hablé
Um das Überleben und die notwendigen Körperfunktionen aufrecht zu erhalten, ist unser autonomes Nervensystem verantwortlich. Das passiert außerhalb der denkenden Bereiche unseres Gehirns und unserer bewussten Kontrolle. Das autonome Nervensystem reagiert auf Hinweise auf Sicherheit, Gefahr und Lebensbedrohung von unserem Körper, aus der Umgebung, aus der Umwelt und von den Beziehungen zwischen uns und anderen.
Auch von unseren zigtausend täglichen Gedanken nehmen wir nur einen Bruchteil bewusst wahr. Die unbewussten Gedanken wirken ungehindert und bestimmen zu einem Großteil, wie wir handeln und uns fühlen. Dann gibt es jedoch noch unsere Erfahrungen, Glaubenssätze und Einstellungen, die oft seit unserer Kindheit positiv und negativ in unserem Körper gespeichert sind. Geprägt durch diese Muster handeln wir und stehen uns dabei manchmal selbst im Weg.
Der Mensch reagiert in seiner Ganzheit zuerst, um zu überleben. So ist nahezu alles im Nervensystem darauf ausgelegt, mögliche Gefahren und unsichere Situationen zu erkennen und schnellstmöglich darauf zu reagieren, um das eigene Wohl zu sichern. Das passiert zu einem großen Teil automatisch und im Unterbewussten und ist biologisch der schnellste und sinnvollste Weg.
Bewusste Maßnahmen zur Beeinflussung autonomer Zustände
Bewusstes Wahrnehmen
Die Fähigkeit, sich in Umgebungen, Situationen und Bedingungen „sicher zu fühlen“ fördert einen Zustand für Offenheit und positive Veränderungen. Das ist vor allem der natürliche Zustand um soziale Bindungen einzugehen. Steven Porges mit seiner Polyvagaltheorie zeigt hier eine neue Sichtweise auf unser Nervensystem. Ein flexibles Nervensystem hilft in herausfordernden das Leben auf der Leiter hinunter und hinaufzugehen. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit wertfrei zu beobachten, wo stehe ich im Moment mit meinem System. Das Pendeln zwischen den Zuständen mit körperlichen und mentalen Übungen, etwa aus dem medizinischen Qigong, kann unterstützt und trainiert werden und fördert Momente der Sicherheit. Wenn es keine Stimmigkeit zwischen dem Körper und dem Gehirn gibt, gewinnt immer der Körper. Den Spielraum erweitern und in einen guten gemischten Zustand zu kommen ist auch das Geheimnis, um Veränderungen positiv zu gestalten.
Mentaltraining ist nicht positives Denken, wie sehr oft zu hören ist. Grundlage und Basis für Mentales Training bilden neue wissenschaftliche Kenntnisse der Hirnforschung, naturwissenschaftliche Gesetze und alte traditionelle Wissenschaften, hier vor allem der traditionellen östlichen Medizin.
Es ist nicht immer einfach, seine Verhaltensweise zu ändern, jeder Mensch entwickelt auch seine unverwechselbare Art, mit dieser Änderung umzugehen. Dazu gehört ein dynamischer Prozess, bestehend aus der Entwicklung und Umsetzung neuer Fertigkeiten, um seine Bedürfnisse erfüllen zu können. Humor und Selbstakzeptanz gehören ebenso dazu, wie ein gewisses Maß an Disziplin und Ausdauer. Glaubenssätze und Überzeugungen, die wir gelernt oder übernommen haben, zu erkennen. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die aber eine große Auswirkung haben können, sich wohler und zufriedener zu fühlen. Manchmal reicht es schon nicht nach dem Besseren zu suchen, sondern das Andere zu erkennen und zu fühlen.
Voraussetzungen für ein gelingendes Mentaltraining sind:
- Körper- und Mentaltraining gehören zusammen
- Viel Zeit
- Ein Zustand der Sicherheit, Konzentration und einem Gefühlserleben
- Ein wertschätzender und achtsamer Umgang mit sich
Der Grundsatz bei jeder Art von Körpertraining / Mentaltraining:
- eine wertfreie Beobachtung von allem Wahrgenommenen
- mit allen Sinnen von und mit dem Körper lernen
- Vom Einfachen zum Komplexen
- Spielerische Erproben von Variationen und Abläufen im Training